By Adam Jones

ISBN-10: 3104024197

ISBN-13: 9783104024196

++++ Band 19 der Neuen Fischer Weltgeschichte – eine Geschichte Afrikas jenseits aller Klischees, faszinierend und aktuell ++++

Bis heute sehen viele Europäer Afrika als »Herz der Finsternis«, als unbekannten, rückständigen Kontinent. Adam Jones zeigt in seiner faszinierenden, von der Steinzeit bis zum Kolonialismus reichenden Geschichte Afrikas, wie wenig dies der Realität entspricht. Von den Völkern der wüstenreichen Regionen im Norden über die zentralafrikanischen Gebiete mit ihren Savannen und Regenwäldern bis zu den Anrainern des Atlantik und des Indischen Ozeans schildert er die vielfältige Geschichte dieses Erdteils. Das moderne Afrika können wir erst verstehen, wenn wir seine vorkoloniale Entwicklung ernst nehmen und uns von europäischen Zuschreibungen lösen – was once Adam Jones in beeindruckender Weise gelingt.

Die »Neue Fischer Weltgeschichte« ist die erste umfassende Universalgeschichte des 21. Jahrhunderts. Ihr stringentes Konzept setzt Maßstäbe, die Lesbarkeit ihrer Darstellungen erfüllt höchste Ansprüche. Die 21-bändige Reihe wird – wie ihre legendäre Vorgängerin – Standardwerk auf Jahre hin sein: in Schule, Studium, Weiterbildung, für alle wissenshungrigen Leserinnen und Leser.

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Sie verwendeten meist weder das Rad noch die Schrift. Vor allem interessierten sie sich nicht besonders für das, was heute »Entwicklung« genannt wird; die Vorstellung einer Zukunft, die anders wäre als die Gegenwart, war ihnen vermutlich fremd. Insofern lag in der Bemerkung Hegels über den Kontinent Afrika, »er ist kein geschichtlicher Weltteil, er hat keine Bewegung und Entwicklung aufzuweisen«, zwar ein Irrtum, aber die gegenteilige Meinung, wir sollten die Geschichte Afrikas lediglich als eine Reihe von »Entwicklungen« betrachten, hilft uns auch nicht weiter; denn hinter dem Begriff Entwicklung versteckt sich meist – ob im Evolutionismus des 19.

Ein solches Rassenbewusstsein entwickelte sich vielmehr zuerst in der Neuen Welt, wo man sich im Gegensatz zu Afrika auf eine gemeinsame Erfahrung (die Versklavung) und eine gemeinsame Sprache (je nach Region Englisch, Französisch, Portugiesisch oder Spanisch) beziehen konnte. Afrika südlich der Sahara hingegen war durch eine starke linguistische, kulturelle und politische Fragmentierung gekennzeichnet, die für die Entwicklung eines solchen »Wir-Gefühls« ungünstig war. Der Begriff »Afrikaner« wurde also – wie viele Ethnonyme – in starkem Maße von außen geprägt: von Europäern, die sich von den »Negern« abgrenzen wollten, und von Afroamerikanern, welche die Existenz einer gemeinsamen schwarzen Rasse postulierten.

Dazu gehören zum einen die Herrscher. Für Staaten wie Äthiopien (ab dem 12. Jahrhundert), Mali (im 13. bis14. Jahrhundert), Songhai (im 14. und 15. Jahrhundert), Kongo (ab dem 16. Jahrhundert), Asante und Dahomey (ab dem späten 17. Jahrhundert) und andere liegen uns mündlich tradierte Listen der Könige vor, die ein plausibles chronologisches Gerüst darstellen, weil die mündlichen Überlieferungen durch Schriftquellen ergänzt werden können. Über manche der darin aufgeführten Herrscher wissen wir relativ viel: zum Beispiel über den äthiopischen König Yekuno Amlak, der in der zweiten Hälfte des 13.

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Afrika bis 1850 by Adam Jones


by Mark
4.0

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