By Magda Révész-Alexander

ISBN-10: 9401746524

ISBN-13: 9789401746526

ISBN-10: 9401749310

ISBN-13: 9789401749312

ZWECKMASSIGKEIT UND SCHGNHEIT IN DER BAUKUNST Lagerhauser haben in der Regel wenig mit Kunst zu tun. Durch die Notwendigkeit allein ins Leben gerufen, durch fortwahrende Benutzung abgebraucht und oft verun staltet, sind sie, so wie sie heute erscheinen, meistens die Paria unter den Baudenk malern einer Hafen-und Handelsstadt. Sie haben meistens keine lange Lebensdauer und es scheint speedy, als ob sie keine geschichtliche Entwicklung hatten. Ihre schlichte, allein durch den praktischen Zweck bestimmte Erscheinung hat etwas Zeitloses und Allgemeines, als wenn sie ausserhalb der Stile, der Stromungen und Richtungen der Baukunst stunden. Es ist eines der vielen uberraschenden Erlebnisse, die Hollands Kunst dem Betrach tenden bietet, dass sich in diesem Lande, vor allem aber in Amsterdam, in grosser Anzahl solche Lagerhauser befinden, die alt und doch nicht abgebraucht, von hochster Einfachkeit, und doch nicht nuchtern und kahl sind, und die an kunstlerischer Wir kung keineswegs hinter anderen reizvollen Architekturwerken des 17. und 18. Jh. 's zuruckstehen. Denn dieses Land, dieses Yolk, hat nicht nur die grossen, fur die Ewigkeit geschaffenen Kunstwerke seiner Vergangenheit bewahrt, sondern auch die bescheidenen, unbedeutenderen fur praktische Zwecke bestimmten Werke alterer es trachtete immer alles, soweit es moglich battle, zu konservieren und Generationen; I wieder brauchbar zu machen. Diesem Umstande verdanken wir, dass - soviel ich weiss - Amsterdam die einzige Stadt ist, in der die alten Lagerhauser in so grosser Anzahl, nicht nur intestine erhalten, sondern meistens in ihrer ursprunglichen Gestalt, heute noch ihrem ursprunglichen Zwecke dienen.

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8. DAS "MAGAZIJN" U einem anderen Typ, bei dem das Packhaus nur einen Teil des ganzen Baues ausmacht, gehört das sog. "Magazijn". Diesegrossen • Baukomplexe von kaufmännischen Unternehmungen oder von der

S stammen. Sie stehen noch heute an der Prins Hendrikkade, damals "Rapenburg" genannt, an der Ecke der Foeliestraat 1). Bei \Vagenaar finden wir die Bemerkung, dass die älteste Form der 0. I. Compagnie, die sog. "Oude Compagnie", schon vor dem Ende des 16. 's von der Stadt Baugrund auf 1) Vergl. auch J. C. OvERVOORDE im Oudheidkundig Jaarboek 1928 S. 39 GESCHICHTE UND BESCHREIBUNG DER DENKMALER 53 ..... Cf) 54 GESCHICHTE UND BESCHREIBUNG DER DENKMÄLER der Rapenburg bekam und Erlaubnis, dort Packhäuser zu bauen (I I.

Pieters", oder "Binnengasthuis". Wenn nun die Annahme richtig ist, dass die grosse Statue auf dem Giebel St. Peter darstellt, so konnte das Haus nur nach dem Zeitpunkte entstehen, an dem dieser Komplex den Namen St. Pieter bekam. Ferner ist es wahrscheinlich, dass der grosse "Gasthuis"-Komplex ein grosses Packhaus benötigte, infolgedessen musste ein solches sehr bald nach der Übersiedlung gebaut vvorden sein. 3 auf dem Giebel angebracht. Viel später nach dem Jahre 1578 konnte das nicht geschehen, denn es ist unwahrscheinlich, dass man Jahrzehnte nach dem Relgionswechsel noch eine heilige Figur zur Schmückung eines öffentlichen Baus der Stadt verwendete.

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by Joseph
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